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Norddorf gegen Süddorf

Die Dorffehde "Wir wollen aufstehen, aufeinander zugehen", sangen beim Freiluftgottesdienst von Lektorin Maren Kühn 130 Sievershäuser gemeinsam. Mit dem Freiluftgottesdienst begann die Dorffehde „Norddorf gegen Süddorf“ auf der Sievershäuser Sportanlage am Schmiedeweg.

 

Doch das Lied war noch nicht ganz verhallt, da war es auch schon vorbei mit dem „aufeinander zugehen“. Denn schließlich galt es einen Punkt für die Gesamtwertung zu erlangen. Und den ersten Punkt machte in diesem Jahr das Süddorf. Schließlich nahmen 79 Süddörfler und nur 51 Norddörfler aus der Sievershäuser Ortschaft am Gottesdienst teil und dies war für den ersten Punkt ausschlaggebend. Vielleicht lag es daran, dass in einer "Nacht- und Nebelaktion" kleine Flyer am Vorabend im Süddorf verteilt wurden und zur Unterstützung aufriefen. Bisher war der "Gottesdienstpunkt" immer eine sichere Beute des Norddorfes.

Der weitere Vormittag stand dann im Zeichen des Fußballs. Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus beiden Hälften der Lehrter Ortschaft kickten um die Wette. Die Süddörfler war traditionell in blau gekleidet. Im Norden trägt man rot. Nach Abschluss der Fußballspiele stand es 3 : 1 für den Süden.

Dann ging es weiter mit dem Spiel ohne Grenzen. Die Kinder mussten Trockenerbsen, die aus einem Rohr geschossen kamen, mit einem Hammer treffen. Dabei setzte das Norddorf den Jocker und gewann 2 Punkte, insgesamt somit 3 : 3. Dann hatten die Erwachsenen ihre Aufgaben zu lösen. Es mussten Hohlnudeln mit Spaghetti transportiert werden, auf Dosen balanciert werden und im Darm eines künstlichen Esels versteckte Geldmünzen gefunden. Besondere Begeisterung löste zur Freude der vielen Zuschauer ein Spiel aus, bei dem drei Damen durch die Hosenbeine von 5 Herren Eiswürfel führen mussten. Dabei lösten Kommentare wie "Ich glaube, ich habe einen Gefrierbrand im Unterleib", zusätzliche Lacherfolge aus. Auch das Befüllen von Eimern mit Wasser, das man aus einem Planschbecken mit Schwämmen holen musste, ließ kein Auge trocken. Die Gegner versuchten sich dabei gegenseitig zu behindern, so dass nicht nur die Schwämme mit dem Wasser in Berührung kamen.

Letztlich gewann das Süddorf die lustige und nicht ganz ernst gemeinte Dorffehde mit 8 zu 5 und Ortsbürgermeister Hans-Egon Seffers konnte zum Abschluss eines tollen und spannenden Tages an dem Bürgermeister des Süddorfes (ältester Teilnehmer) Walter Behrens die Ehrentafel übergeben. Insgesamt steht es nun nach der siebenten Dorffehde 4 zu 3 für das Süddorf.

Noch lange wurde auf der Sportanlage der Sieg gefeiert oder dem Süddorf die Revanche im kommenden Jahr angedroht. Doch schließlich erfüllte sich noch die Textzeile aus dem Gottesdienstlied und man geht in Sievershausen für die nächsten 364 Tage wieder "aufeinander zu".

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